Grenzen als Anlass zum Gespräch

KLAR! Waldviertel Nord und WWG Litschau luden zum Workshop

Die Folgen des Klimawandels sind längst auch bei uns angekommen: Extremwetterereignisse, Trockenheit und eine Zunahme an Schädlingen setzen den häufig noch von der Fichte dominierten Wald unter Druck. Bei der möglichst raschen Aufarbeitung von Schäden sind insbesondere Waldbesitzer gefordert und stoßen dabei manchmal nicht nur sprichwörtlich an ihre Grenzen. Die Kenntnis der Grenzen des eigenen Waldgrundstückes und das gute Einvernehmen mit dem Waldnachbarn sind für jegliche waldbaulichen Maßnahmen zentral. Aus diesem Grund stand der Workshop „Grenzfindung im Wald“ auch im Zeichen der „Hilfe zur Selbsthilfe“, wie Referent DI Dominik Mesner betonte. Gemeinsam mit seinem Kollegen Martin Taschl (beide Vermessung Schubert) zeigte er den über 40 Teilnehmern auf, welche leicht verfügbaren Informationsmöglichkeiten zur Findung und Vereinbarung von Grenzen zur Verfügung stehen. Deutlich wurde aber auch, dass eines nie ersetzt werden kann: Die Einigung mit dem Nachbarn. Denn letztendlich ist die Grenze immer dort, wo sich die Eigentümer einig sind.

Die Klimawandel-Anpassungsmodellregion (KLAR!) Waldviertel Nord setzt insgesamt 10 Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel um. Für die Aktivitäten zum „klimafitten Wald“ ist die WWG Litschau ein wichtiger Partner zur Planung und Umsetzung. Für das Frühjahr 2024 sind in Zusammenarbeit mit der Bezirksbauernkammer und der WWG Litschau noch zwei weitere Veranstaltungen geplant.

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